Frank Dunker

Mitarbeitermotivation zum erfolgreichen Teambuilding

Die Fähigkeit zur Teamarbeit gehört heute so gut wie zu jedem Jobprofil. Doch leider versteht nicht jeder das gleiche unter dem Begriff Team. Für die einen heißt es „Toll, ein anderer macht’s“, für die anderen ist es Zusammenarbeit in Perfektion. Und genau um letzteres soll es in diesem Beitrag gehen. Erfahre jetzt alles über die Themen effiziente Teamarbeit, Teambuilding und – ganz wichtig in diesem Zusammenhang – Mitarbeitermotivation. Denn richtig angegangen, geht das ganz einfach.

Eine Gruppe macht noch lange kein Team

So wie mit der Schwalbe und dem Sommer ist es auch mit den Gruppenmitgliedern und dem Team. Denn nur, weil mehrere Menschen zusammen eine Gruppe bilden, heißt das nicht zwangsläufig, dass sie schon ein Team sind. An erster Stelle für jedes Teambuilding steht nämlich erst einmal das Kennenlernen. Mit anderen Worten: Deine Mitarbeiter müssen gemeinsam zu einem Team zusammenwachsen. Und untrennbar mit dem Kennenlernen verbunden ist die Mitarbeitermotivation.

Du fragst dich, was die Mitarbeitermotivation mit dem Teambuilding zu tun hat? Eine ganze Menge. Wie bei allen anderen Arbeiten, stehen deine Mitarbeiter auch in Sachen Teamwork vor der Frage: Warum tue ich das eigentlich? Das kann eine tolle Projektumsetzung sein, ein glücklicher Kunde oder einfach der Spaß daran, einen tollen Auftrag umzusetzen. Nur leider nützt alle Motivation nichts, wenn die zwischenmenschliche Basis der Teammitglieder nicht stimmt. Und genau hier kommst du als Führungskraft ins Spiel.

Die zwei Seiten der Medaille

Geht es um die Themen Teambuilding und Mitarbeitermotivation, gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Nehmen wir die Schlechte zuerst: Nicht jeder Mitarbeiter harmoniert mit jedem. Die gute Nachricht: Harmonie lässt sich herstellen. Konkret bedeutet das, dass die unterschiedlichen Kompetenzen und Fähigkeiten deines Teams nur eine Seite der Medaille ausmachen. Die Soft Skills, die auf der anderen Seite stehen, sind genauso wichtig. Und genau das solltest du als Führungskraft immer im Hinterkopf haben.

Pola-Methode © Frank Dunker

Hast du also dein Team zusammengestellt, geht es um das eben erwähnte Kennenlernen. In einer offenen Runde solltest du mit allen Teammitgliedern deren jeweilige Kompetenzen, Stärken und auch Schwächen besprechen. So weiß jeder, was die anderen gut können und an wen sie sich in welchem Zusammenhang wenden können. Auf dieser Basis kannst du dann sinnvolle Aufgabengebiete und Zuständigkeiten verteilen. Damit gibst du jedem Teammitglied das Gefühl, wirklich gebraucht zu werden und gleichzeitig etwas Sinnvolles für ein Projekt bewegen zu können. In Sachen Teambuilding und Mitarbeitermotivation ist ein solches offenes Gespräch goldwert.

Mitarbeitermotivation fördern durch klare Zielsetzungen

Apropos offene Gespräche – auch im tollsten Team ist nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen. Und das muss es auch nicht sein, denn Streit und Diskussionen können tatsächlich zum Erfolg eines Projektes beitragen. Natürlich nur, solange die Kritik konstruktiv und sachlich bleibt. Nur damit das auch wirklich funktioniert, müssen alle Teammitglieder offen miteinander kommunizieren. Das wiederum geht nur, wenn man sich gegenseitig vertraut, es keine Machtspielchen gibt und alle ein gemeinsames Ziel verfolgen. Denn Teambuilding und Mitarbeitermotivation hin oder her: Am Ende geht es um das Projekt. Und das sollte dein Team immer im Sinne des Kunden bearbeiten.

Eine klare Zieldefinition gehört deswegen zum erfolgreichen Teambuilding und zur Mitarbeitermotivation dazu. Wissen alle Teammitglieder, wofür sie arbeiten und was am Ende der Output eines Projektes sein soll, gibt es garantiert weniger Kompetenzgerangel oder unsachliche Diskussionen. Deine Aufgabe als Führungskraft ist es an dieser Stelle auch, Diskussionen zuzulassen. Denn Streit hilft! Lass dein Team gerne ausführlich über Unstimmigkeiten diskutieren und diese so aus dem Weg räumen. Das ist tausend Mal besser, als ein Konflikt, der ewig unter der Oberfläche schwelt und dann viel heftiger herausplatzt, als nötig.

Feste Strukturen fördern den Zusammenhalt

Dein Ziel als Führungskraft sollte es sein, aus verschiedenen Individuen eine effiziente Einheit zu bilden. Darum ist es wichtig, dass zwischen den einzelnen Teammitgliedern eine Balance herrscht. Selbstdarsteller, die am liebsten die eigenen Worte hören, „Duckmäuschen“, die gute Ideen haben, aber lieber gar nichts sagen, oder Harmoniesüchtige, die jede Diskussion unterbrechen? Sorry, aber für eine gutes Teambuilding können diese Charaktere in den seltensten Fällen etwas Gutes beitragen. Gerade in Sachen Mitarbeitermotivation ist es deswegen entscheidend, dass du dein Team wie ein Orchester aufbaust: Jeder hat seinen festen Platz und seine Kernkompetenz, die er immer im Sinne der Gesamtheit einsetzt. Denn nur gemeinsam machen die einzelnen Töne gute Musik.

Für ein gelungenes Teambuilding hilft es zudem, auf feste Meetingstrukturen zu bauen. Konkret bedeutet das: Meetings müssen einen Sinn haben. Sich treffen, um sich zu treffen, bringt das Projekt nicht nach vorne. Wochenmeetings oder Jours Fixes bringen nur dann etwas, wenn es wichtige Punkte gibt, die Team und Führungskraft gemeinsam besprechen sollten. Und damit diese der Mitarbeitermotivation nicht durch stundenlanges Geschwafel schaden, ist es deine Aufgabe als Führungskraft, die Gespräche zeitlich zu begrenzen. So kommt jeder Wortbeitrag schnell auf den Punkt und das Meeting ist wirklich effizient. Kleiner Tipp am Rande – probier es mal mit Meetings im Stehen. Du wirst dich wundern, wie knackig ein Gespräch auf einmal wird, wenn man nicht gemütlich im Stuhl rumlungern kann.

Teambuilding darf Spaß machen

Wichtig ist, dass du die Mitarbeitermotivation im Team aufrecht erhältst. Denn ein Wir-Gefühl braucht Pflege! Du möchtest das gegenseitige Vertrauen stärken? Dann organisiere doch einen Nachmittag im Kletterpark. Da kann das Team zeigen, wie sehr sich alle aufeinander verlassen können. Oder du möchtest, dass sich deine Mitarbeiter besser kennenlernen? Ein gemeinsamer Kochkurs oder eine Picknick-Tour im Tretboot kann hier helfen. Klar geht es am Ende immer um den Job. Aber wer sagt, dass der nicht mit Spaß verbunden sein darf?

Pola-Methode © Frank Dunker

Ganz wichtig für Teambuilding und Mitarbeitermotivation sind übrigens auch Vier-Augen-Gespräche. Nimm dir regelmäßig die Zeit, allein mit den Teammitgliedern zu sprechen. So gibst du ihnen im geschützten Raum die Möglichkeit, ihre ganz persönliche Einschätzung zum Miteinander im Team zu geben. Dadurch haben alle Teammitglieder das Gefühl, dass ihre Meinung wirklich zählt.

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