Frank Dunker

Ziele setzen

Kennst du auch diese Menschen, die irgendwie immer alles schaffen? Sie haben eine coole Wohnung, ernähren sich gesund, gehen regelmäßig zum Sport und im Job läuft auch alles prima. Da kann man sich doch eigentlich nur fragen, wie sie das schaffen. Eigentlich… denn im Grunde spricht nichts dagegen, dass du genau das gleiche erreichst. Gerade in Bezug auf deinen Beruf gibt es eine Zauberformel, die dich erfolgreicher macht. Sie lautet: Ziele setzen. Wie du dir im Job Ziele setzen kannst und diese auch wirklich erreichst, erfährst du in diesem Beitrag.

Schluss mit der Unentschlossenheit

Ziele? Ich weiß nicht… habe ich welche? Ja, nein, vielleicht? Sorry, aber wenn das deine innere Einstellung ist, hast du hiermit den Grund, warum du deine Ziele bisher nicht erreichen konntest. Denn wer sich Ziele setzen will, muss erst einmal welche haben. Zufriedenere Kunden, erfolgreichere Verkaufsgespräche, mehr Umsatz – die Möglichkeiten, sich im Job als Verkäufer Ziele zu setzen, sind ebenso vielseitig wie der Beruf selbst.

Überlege dir also an erster Stelle, was du erreichen möchtest. Was könnte dich motivieren, zu deiner Zufriedenheit im Job beitragen, dich generell zur Arbeit anspornen? Frage dich, was dich glücklich machen würde. Denn Glück ist ein wichtiger Faktor, um Stress, Überlastung und Burn-Out vorzubeugen. Und konkrete Ziele machen glücklich – wenn du sie erreichst. Deswegen solltest du dir für deinen Berufsalltag auf jeden Fall Ziele setzen.

Mit konkreten Zielen kommst du auf konkrete Wege

Ist die Frage nach dem „Was?“ geklärt, geht es in Sachen Ziele setzen um das „Wie?“. Denn ist das konkrete Ziel definiert, solltest du im zweiten Schritt einen konkreten Weg definieren. Erstelle dir einen Plan, der dir Orientierung gibt. Lege fest, welche Stationen auf dem Weg zu deinem Ziel liegen, und wie du diese erreichen möchtest. Die einzelnen Stationen fungieren dabei als eine Art Meilensteine, an denen du innehalten, zurückblicken und deinen bisherigen Weg reflektieren kannst. Das ist wichtig, damit du siehst, was du schon alles geschafft hast. So kannst du dich langfristig motivieren – ähnlich wie beim Abhaken von ToDo-Listen. Das macht ja auch glücklich.


Pola-Methode © Frank Dunker

Ziele setzen und den Weg dorthin festlegen, sind also die ersten zwei Maßnahmen. Weiter geht es dann mit der Umsetzung des ersten Schritts. Den musst du zwangsläufig machen. Irgendwo muss man ja schließlich anfangen. Hier kann es helfen, eine Deadline zu benennen, bis zu der du auf jeden Fall den ersten Schritt gemacht haben musst. Übrigens ist es völlig okay, wenn du dich in kleinen Etappen vorwärts bewegst. Ziele setzen und erreichen ist nämlich kein Wettlauf. Vielmehr geht es darum, eine realistische Planung zu haben, die dir die Zielerreichung erleichtert.

Ziele setzen bedeutet, Klarheit zu schaffen

Bei der Zielformulierung ist es ratsam, klar und deutlich zu bleiben. Schwammige Formulierungen und Unklarheiten sind nur hinderlich. Denn wer sich Ziele setzen will, sollte auch fest hinter ihnen stehen. Ein Fähnlein im Winde zu sein, hilft dir nicht auf dem Weg zu Erfolg. Es sind deine Ziele. Sie sind dir wichtig und es ist ganz richtig, wenn du für sie einstehst. Also startest du am besten mit der richtigen Formulierung: Nenne klare Fakten, beziehe deine Ziele auf dich und nicht auf andere, setze dir eine feste Deadline und, ganz wichtig, bleibe positiv!

Eine positive Einstellung ist beim Thema Ziele setzen generell sehr wichtig. Deswegen solltest du Abstand von Vergleichen mit anderen nehmen. Sagst du zum Beispiel „Ich will auch so erfolgreich sein und so viele Vertragsabschlüsse wie der Kollege xy haben – der hat es einfach gut!“ schwingt im Subtext folgendes mit: „Der Kollege hat es viel besser als ich.“ Und mal ehrlich, das schafft doch eher Unzufriedenheit als Motivation, oder nicht? Besser: „Ich bin zufrieden, wenn ich mehr Vertragsabschlüsse habe. Deswegen möchte ich ihre Anzahl im nächsten halben Jahr auf x Abschlüsse pro Monat steigern.“

Keine Scheu vor helfenden Händen

Du hast einem erfahrenen Kollegen oder deinem Chef erzählt, welche Ziele du hast und jetzt will er dir helfen? Dann bloß keine falsche Scham. Denn Tipps von Kollegen mit mehr Berufserfahrung können dir in Sachen Ziele setzen entscheidend weiterhelfen. Und Hilfe anzunehmen hat nichts mit Schwäche zu tun.

Auch wichtig: Lass dich nicht von Hindernissen entmutigen. Wenn du dir Ziele setzen willst, solltest du es immer im Hinterkopf haben, dass deren Erreichung auch mal stocken kann. Dennoch – Hindernisse sind kein Grund, alles hinzuschmeißen. Sieh sie lieber als Möglichkeiten, deinen Weg zu überdenken und einen anderen Blickwinkel einzunehmen. Denn vielleicht gibt es eine bessere Strategie, deine Ziele zu erreichen, als ursprünglich geplant. Die Hauptsache ist, dass du klar im Fokus hast, wo du hin möchtest.

Erfolgsfaktor Disziplin

Fest steht, wer sich Ziele setzen und diese auch erreichen will, muss diszipliniert sein. Denn ein bisschen Biss ist nötig, um durchzuhalten. Trotzdem solltest du nicht zu verbissen sein und im Tunnelblick alles andere ausblenden. Manchmal liegen abseits des Weges Chancen, die dich unerwartet näher an dein Ziel bringen. Ein gewisses Maß an Flexibilität kann helfen, tatsächlich an deine Ziele zu gelangen – und am Ende noch zufriedener im Job zu sein.

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Frank Dunker ist seit über 20 Jahren im Bereich Führung und Vertrieb aktiv. Mit der von ihm entwickelten Pola-Methode schafft er als Führungskräfte- und Verkaufstrainer nachhaltige Veränderungen bei seinen Auftraggebern.

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